|
Hunde Portal
Hunde Auslaufgebiete
|
Hunde und ihre GedankenHunde und ihre Gedanken, Denkprozess beim HundFür alles, was Hund tut, gibt es einen Grund. Der Hundebesitzer mag das anders einschätzen, aber das ist für den Vierbeiner zunächst zweitrangig. Schwierig wird es, wenn der zweibeinige Rudelpartner einzelne Reaktionen überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann. Oftmals ist der Hund dann aber in der gesamten Nachbarschaft bereits als übler Raufer und Kläffer verschrien. Ein paar Beispiele für die unterschiedliche Denkweise des Hundes und dem Hundebesitzer:
Es klingelt – Hund rennt zur Tür und bellt intensiv. Der Postbote ist verunsichert, traut sich häufig genug nicht mal mehr in die Nähe der Haustür.
Ich muss nur laut und kräftig bellen, dann verjage ich den Eindringling aus meinem Revier – und bin wieder der uneingeschränkte Chef im Ring!
Warum mag er den Postbooten nicht? Muss wohl an der Uniform liegen. Guter Wachhund - es ist ja schließlich sein Revier!
Fehlende Unterordnung! Nur derjenige, der die Alpha-Position im Rudel einnimmt, warnt den Rest vor möglichen Eindringlingen. Wäre die Position innerhalb der Familie geklärt, würde der Hund im Beisein seines Menschen nicht bellen.
Rangordnungskämpfe unter Rüden sind ein häufiges Phänomen – treffen die beiden Vierbeiner aufeinander, entladen sich ihre Aggressionen.
Da kommt die Konkurrenz in mein Revier; hier darf aber nur ich mich fortpflanzen also kämpfe ich um mein Vorrecht.
Mein Vierbeiner kommt mit seinen Artgenossen nicht klar - aber das machen die Männer schon unter sich aus.
Mein Hund knurrt oder greift mich sogar an, wenn ich mich nur in der Nähe seines Futternapfes aufhalte.
Der Ranghöhere frisst als Erster und legt fest, wen er während seiner Mahlzeit in seiner Umgebung duldet.
Ich lasse mir ja auch nicht mein Essen vom Teller wegnehmen – also darf mein Hund sich in diesem Punkt auch durchsetzen. Richtige Sichtweise: Fehlende Unterordnung! Ein erzogener Hund, der die Rangordnung akzeptiert, lässt sich jederzeit sein Futter entziehen. Ein Verhalten, das unter Umständen sogar lebensrettend für den Vierbeiner sein kann.
Der Hund zieht an der Leine, wenn er andere Artgenossen sieht, kommt trotz mehrfachen Rufens nicht zurück - ignoriert jegliches Kommando.
In der Wohnung reagiere ich auch nicht vor dem fünften Rufen – und dann freuen sich alle, wenn ich endlich ganz gemächlich ankomme. Konflikt: Wie kann es sein, dass dieses Verhalten in der Wohnung funktioniert, der Rudelpartner in freier Wildbahn aber verärgert ist?
Eigentlich ist mein Hund ja ein ganz netter Zeitgenosse, zwar befolgt er nicht immer meine Kommandos, aber das muss ja auch nicht sein! Schon gar nicht in der Wohnung, zumal es dort ja auch nicht wirklich stört. Außerhalb ist das etwas anderes - da möchte ich, das er sofort reagiert und zu mir kommt. Wenn ich ihn rufe und selbstverständlich nicht an der Leine zieht, wenn er andere Hunde sieht.
Auch hier ein klassischer Fall von fehlender Unterordnung. Kein Hund kann verstehen, dass er in ruhiger Atmosphäre mehrfach die Kommandos erhält - in Stresssituationen aber bereits beim ersten Mal funktionieren soll. Wichtig: Gerade in entspannten Phasen ist Konsequenz angesagt; ist es für den Hund normal, sofort und unverzüglich das erste Kommando zu befolgen. So wird er dies auch in Reizsituationen ohne Zögern tun.
24.10.2011, 02:26 von admin |
455 Aufrufe
Letzte Forumsbeiträge aus den Breich Hunde
|
Hilfe Anmeldung
Hilfe zur AnmeldungAnmelden ... wie geht das? Hier kannst Du Dich kostenlos "Anmelden"! Wenn Du diesen Link anklickst, wirst Du auf die Anmelde Seite weiter geleitet. Nach dem Absenden diese Anmeldung musst Du Deine Registrierung bestätigen! Für weitere Infos Schau unter dem Menü Punkt Hilfe!
Google Plus Eins
|